Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
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VfL1848Fan
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Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Das Spiel in Bielefeld ist nun vorbei und wir nehmen am Ende ein 1:1 mit. Aber machen wir uns nichts vor: Wer dieses Ergebnis oder die späten Punkte jetzt als Erfolg wertet, verkennt die Lage. Ob wir gegen Hannover oder Karlsruhe noch etwas holen, ist für das Gesamtbild völlig egal. Diese Saison 2025/26 ist und bleibt eine sportliche Bankrotterklärung.
1. Das 48-Millionen-Missverständnis
Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken: Wir sind mit einem Kader-Marktwert von fast 48 Mio. € gestartet – dem Spitzenwert der 2. Bundesliga. Wir haben Spieler wie Francis Onyeka oder Ibrahima Sissoko in unseren Reihen, die eigentlich den Unterschied machen müssten. Das Ergebnis? Ein Platz im grauen Mittelfeld. Wer mit diesem finanziellen Aufwand und einem Kader voller Erstliga-Erfahrung so weit weg von den Aufstiegsplätzen landet, hat auf ganzer Linie versagt.
2. Das Bielefeld-Spiel als Spiegelbild
Die Partie heute war mal wieder symptomatisch für die gesamte Spielzeit:
Phasenweise ideenlos: Über weite Strecken haben wir gegen einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel kaum zwingende Torchancen kreiert.
Mangelnde Galligkeit: Der späte Ausgleich täuscht nur mühsam über die fehlende Dominanz hinweg. Es fehlt einfach die Konstanz und der unbedingte Wille, ein Spiel von der ersten Minute an zu kontrollieren.
Dass wir uns am Ende mit einem Punkt gegen die Arminia begnügen müssen, zeigt deutlich, wie weit unser Anspruch und die Realität mittlerweile auseinanderklaffen.
3. Fehlende Identität
Unter Uwe Rösler ist es nicht gelungen, aus diesen hochbezahlten Einzelkönnern eine Einheit zu formen, die die „2. Liga annimmt“. Wir spielen oft einen Ballbesitz-Fußball ohne jeglichen Ertrag. Wir sind weder die spielstarke Macht, noch die „Malocher-Truppe“, die über den Kampf kommt. Wir stecken in einer Identitätskrise fest.
4. Die Struktur hinterfragt: Ein Fisch, der vom Kopf her stinkt?
Letztlich müssen wir uns aber auch über die Vereinsstruktur unterhalten. Die sportliche Misere ist eng mit der strategischen Ausrichtung verknüpft. Es wirkt, als fehle in der Führungsebene eine klare, langfristige Philosophie.
Werden Kaderentscheidungen nur nach Marktwerten getroffen, statt nach dem "Bochumer Weg"?
Die Hierarchien im Verein wirken starr, und die Kommunikation nach außen lässt oft die nötige Selbstkritik vermissen. Wenn wir uns als "Ausbildungsverein" verstehen wollen, passt das teure Einkaufen von gestandenen Stars nicht ins Bild. Wenn wir ein "Aufstiegs-Powerhouse" sein wollen, fehlt die professionelle Konsequenz in der Umsetzung.
Mein Fazit:
Diese Spielzeit war ein Experiment mit der finanziellen Brechstange, das krachend gescheitert ist. Geld allein schießt keine Tore, wenn die Mentalität nicht stimmt und das strukturelle Fundament wackelt. Der Aufstiegskampf findet ohne uns statt.
Nach dem letzten Spiel in Karlsruhe muss alles auf den Prüfstand – vom Kader bis hin zur Teppichetage. Wir brauchen keine Namen, sondern ein Team und eine Führung, die bereit ist, für den VfL an die Schmerzgrenze zu gehen.
1. Das 48-Millionen-Missverständnis
Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken: Wir sind mit einem Kader-Marktwert von fast 48 Mio. € gestartet – dem Spitzenwert der 2. Bundesliga. Wir haben Spieler wie Francis Onyeka oder Ibrahima Sissoko in unseren Reihen, die eigentlich den Unterschied machen müssten. Das Ergebnis? Ein Platz im grauen Mittelfeld. Wer mit diesem finanziellen Aufwand und einem Kader voller Erstliga-Erfahrung so weit weg von den Aufstiegsplätzen landet, hat auf ganzer Linie versagt.
2. Das Bielefeld-Spiel als Spiegelbild
Die Partie heute war mal wieder symptomatisch für die gesamte Spielzeit:
Phasenweise ideenlos: Über weite Strecken haben wir gegen einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel kaum zwingende Torchancen kreiert.
Mangelnde Galligkeit: Der späte Ausgleich täuscht nur mühsam über die fehlende Dominanz hinweg. Es fehlt einfach die Konstanz und der unbedingte Wille, ein Spiel von der ersten Minute an zu kontrollieren.
Dass wir uns am Ende mit einem Punkt gegen die Arminia begnügen müssen, zeigt deutlich, wie weit unser Anspruch und die Realität mittlerweile auseinanderklaffen.
3. Fehlende Identität
Unter Uwe Rösler ist es nicht gelungen, aus diesen hochbezahlten Einzelkönnern eine Einheit zu formen, die die „2. Liga annimmt“. Wir spielen oft einen Ballbesitz-Fußball ohne jeglichen Ertrag. Wir sind weder die spielstarke Macht, noch die „Malocher-Truppe“, die über den Kampf kommt. Wir stecken in einer Identitätskrise fest.
4. Die Struktur hinterfragt: Ein Fisch, der vom Kopf her stinkt?
Letztlich müssen wir uns aber auch über die Vereinsstruktur unterhalten. Die sportliche Misere ist eng mit der strategischen Ausrichtung verknüpft. Es wirkt, als fehle in der Führungsebene eine klare, langfristige Philosophie.
Werden Kaderentscheidungen nur nach Marktwerten getroffen, statt nach dem "Bochumer Weg"?
Die Hierarchien im Verein wirken starr, und die Kommunikation nach außen lässt oft die nötige Selbstkritik vermissen. Wenn wir uns als "Ausbildungsverein" verstehen wollen, passt das teure Einkaufen von gestandenen Stars nicht ins Bild. Wenn wir ein "Aufstiegs-Powerhouse" sein wollen, fehlt die professionelle Konsequenz in der Umsetzung.
Mein Fazit:
Diese Spielzeit war ein Experiment mit der finanziellen Brechstange, das krachend gescheitert ist. Geld allein schießt keine Tore, wenn die Mentalität nicht stimmt und das strukturelle Fundament wackelt. Der Aufstiegskampf findet ohne uns statt.
Nach dem letzten Spiel in Karlsruhe muss alles auf den Prüfstand – vom Kader bis hin zur Teppichetage. Wir brauchen keine Namen, sondern ein Team und eine Führung, die bereit ist, für den VfL an die Schmerzgrenze zu gehen.
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Hemmann1848
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- Registriert: 2. Oktober 2020, 19:38
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Wenn das die finanzielle Brechstange war, dann Prost Mahlzeit!
Da wurden Leute aus der 3. und 4. französischen Liga verpflichtet, bei denen es nicht annähernd reicht.
Dazu werden junge Leute ohne Kaufoption ausgeliehen, die zwar einen hohen Wert haben mögen, aber uns nicht "gehören" und noch nicht bundesligareif sind.
Dazu dann an einem Trainer festgehalten, der schon in der letzten Saison keinen Plan (und keine Lust mehr) hatte.
Da wurden Leute aus der 3. und 4. französischen Liga verpflichtet, bei denen es nicht annähernd reicht.
Dazu werden junge Leute ohne Kaufoption ausgeliehen, die zwar einen hohen Wert haben mögen, aber uns nicht "gehören" und noch nicht bundesligareif sind.
Dazu dann an einem Trainer festgehalten, der schon in der letzten Saison keinen Plan (und keine Lust mehr) hatte.
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Kreisklasse
- Beiträge: 8300
- Registriert: 3. Oktober 2020, 10:51
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Verhältnismäßig viel Geld für wenig Qualität.
Aber das war primär die Erblast von Team Tigges. Zu lange mit dem Holen eines Sportchefs gewartet. Bis nur noch Dufner in der Verlosung war. Den Abstiegstrainer gebunden.
Team Zukunft hat schnell gehandelt, dann aber an Siebers zu lange festgehalten. Außerdem schenkt man Kaenzig weiter das Vertrauen.
Das Kompetenzteam muss diesen Sommer liefern. Der Winter reicht da nicht zur Beurteilung.
Aber das war primär die Erblast von Team Tigges. Zu lange mit dem Holen eines Sportchefs gewartet. Bis nur noch Dufner in der Verlosung war. Den Abstiegstrainer gebunden.
Team Zukunft hat schnell gehandelt, dann aber an Siebers zu lange festgehalten. Außerdem schenkt man Kaenzig weiter das Vertrauen.
Das Kompetenzteam muss diesen Sommer liefern. Der Winter reicht da nicht zur Beurteilung.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Stimme mit Kreisklasse weitgehend überein…
Jedoch halte ich den unter Punkt 3 gewählten Begriff „Einzelkönner“ nicht passend!
Seinerzeit, bei PSG mit Messi, Neymar usw. , die an den großen Ambitionen des Vereins gescheitert sind, passte dieser Begriff.
Bei unserer Truppe fällt mir über die Saison niemand ein, der als „Könner“ durchgeht.
Meine Einschätzung ist, dass dieser Kader bzw. diese Spieler genau da steht/stehen wo er leistungsmäßig hingehört!
Jedoch halte ich den unter Punkt 3 gewählten Begriff „Einzelkönner“ nicht passend!
Seinerzeit, bei PSG mit Messi, Neymar usw. , die an den großen Ambitionen des Vereins gescheitert sind, passte dieser Begriff.
Bei unserer Truppe fällt mir über die Saison niemand ein, der als „Könner“ durchgeht.
Meine Einschätzung ist, dass dieser Kader bzw. diese Spieler genau da steht/stehen wo er leistungsmäßig hingehört!
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Zaubermaus
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- Registriert: 22. April 2022, 11:54
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Vor der Saison wären die meisten enttäuscht gewesen, wenn nach dem 32. Spieltag bereits feststeht, dass der VfL Zweitligist bleibt.
Nach dem 8. Spieltag hätte jeder hier unterschrieben, dass der VfL nach dem 32. Spieltag 40 Punkte hat.
Das Fazit steht doch schon seit Wochen fest. Nur die Lehren, die müssen jetzt gezogen werden.
Nach dem 8. Spieltag hätte jeder hier unterschrieben, dass der VfL nach dem 32. Spieltag 40 Punkte hat.
Das Fazit steht doch schon seit Wochen fest. Nur die Lehren, die müssen jetzt gezogen werden.
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Hemmann1848
- Beiträge: 2278
- Registriert: 2. Oktober 2020, 19:38
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Stimmt absolut!
Allerdings würde dieser Kader mit Hecking (oder auch mit Siebers) definitiv auf einem Abstiegsplatz stehen.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
https://www.ruhrbarone.de/graue-maus-mi ... rt/258700/
Nun ja....ein bissken ist da wohl watt dran....
Nun ja....ein bissken ist da wohl watt dran....
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Kreisklasse
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- Registriert: 3. Oktober 2020, 10:51
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Überspitzt. Aber viel Wahres dran. Wenn man auch zwischen den Zeilen liest.
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VfL-Schreier
- Beiträge: 2243
- Registriert: 3. Oktober 2020, 12:43
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Ein bischen ? Da ist eigentlich alles dran. Aus einem zumindest IC Zug wurde wieder eine S-Bahn. Dank miserabler Arbeit, wie schon so oft erwähnt, Tristesse. Das ist hart zu lesen. Aber halt auch von großen Teilen des Umfeldes mit angezogen durch die ewige Abfeierei von jedem noch größeren Schrott. Hoffen auf Besserung, aber so richtig daran glauben kann ich nicht.Kokolores hat geschrieben: ↑5. Mai 2026, 05:32https://www.ruhrbarone.de/graue-maus-mi ... rt/258700/
Nun ja....ein bissken ist da wohl watt dran....
VfL-Schreier
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Ich bin grundsätzlich bei Dir VfL1848Fan - nur kommt mir Onyeka deutlich zu schlecht weg. Er war phasenweise der Unterschiedsspieler und dann wurde deutlich ersichtlich, dass er vor allem durch die Fähigkeiten seiner Mitspieler gebremst wird, noch mehr zu reißen. Das er so einschlägt war nicht unbedingt zu erwarten, war er nicht Anfangs erst 17 Jahre alt? Dass er das nicht eine Saison durchhält war abzusehen, wurde vorhergesagt, und ich finde das auch in Ordnung.
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2010 Ihr werdet es schon sehn
- Beiträge: 13
- Registriert: 13. Januar 2024, 17:24
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Entschuldigung, aber das durchweg negativ dargestellte "Zerrbild" der Realität ist doch keine Diskussionsgrundlage.Kokolores hat geschrieben: ↑5. Mai 2026, 05:32https://www.ruhrbarone.de/graue-maus-mi ... rt/258700/
Nun ja....ein bissken ist da wohl watt dran....
Dazu würde ich eher die These aufstellen, dass dieser ausgeprägte Pessimismus des Textes Ausdruck einer Bochum-typischen "Provinzialität" und "Selbstverzwergung" ist...
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Et is ja auch wirklich egal obbet für den Rest der Republik unerquicklich unspektakulär is, oder?
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Noch nie von der Seite gehört.
Mit der Überschrift fängt es eigentlich schon an, den Text gar nicht erst zu lesen.
Ich dreh den Spieß mal um: Wenn der VfL (wieder) niemanden interessiert, warum dann erst der Text?!
Mit Duisburg und Essen will sicherlich niemand tauschen wollen und das man in Gelsenkirchen jetzt erstmal vor Kraft gar nicht mehr laufen kann, ist halt auch klar. Das Erwachen kommt dann im August, wenn die "CL Träume" schnell zerplatzen.
Das Schalke und Dortmund generell mehr ziehen, ist allerdings auch kein Geheimnis. Da könnten wir auch 1. Liga um Platz 5 spielen.
Mit der Überschrift fängt es eigentlich schon an, den Text gar nicht erst zu lesen.
Ich dreh den Spieß mal um: Wenn der VfL (wieder) niemanden interessiert, warum dann erst der Text?!
Mit Duisburg und Essen will sicherlich niemand tauschen wollen und das man in Gelsenkirchen jetzt erstmal vor Kraft gar nicht mehr laufen kann, ist halt auch klar. Das Erwachen kommt dann im August, wenn die "CL Träume" schnell zerplatzen.
Das Schalke und Dortmund generell mehr ziehen, ist allerdings auch kein Geheimnis. Da könnten wir auch 1. Liga um Platz 5 spielen.
Zuletzt geändert von Mr.Hahn am 5. Mai 2026, 14:37, insgesamt 11-mal geändert.
"Lieber glücklich gewinnen, als verdient verlieren."
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Der Schreiber der Zeilen ist gewiss Dortmunder oder Schalker
.
Wem's beim VfL zu langweilig ist kann ja gern in die Nachbarschaft wechseln.
Da gibt's Skandale,Chaos,Schulden ohne Ende.Alles was halt unsympathisch macht.
Ich feier mein VfL Dasein und freue mich immer wieder den größenwahnsinnigen Nachbarn ab und an einen auszuwischen.
Wem's beim VfL zu langweilig ist kann ja gern in die Nachbarschaft wechseln.
Da gibt's Skandale,Chaos,Schulden ohne Ende.Alles was halt unsympathisch macht.
Ich feier mein VfL Dasein und freue mich immer wieder den größenwahnsinnigen Nachbarn ab und an einen auszuwischen.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Wie Kreisklasse schon schrieb. Teils sehr überspitzt, dazu mit punktuell mit Tatsachen versehen.
Der Absatz, in dem es heißt „kein echter Absturz, aber eben auch keine Vision…“ zeigt meiner Meinung nach, dass sich der Autor wenig oder kaum mit dem VfL (seit der Vorstandswahl) beschäftigt hat, oder dass man gezielt provozieren will, für traffic und Kommentare auf der eigenen Seite.
„Vom mutigen Hoffnungsträger zurück in die Komfortzone der Belanglosigkeit“…wer Existenzkampf in der zweiten Liga als Rückkehr in die Komfortzone bezeichnet, scheint sich selbst eher selten mit Fußball beschäftigt zu haben.
„Die Castroper Strasse als Endstation der Ambitionslosigkeit“ ist schon frech, nahezu beleidigend gegenüber jedem einzelnen Mitarbeiter des VfL.
Der Absatz, in dem es heißt „kein echter Absturz, aber eben auch keine Vision…“ zeigt meiner Meinung nach, dass sich der Autor wenig oder kaum mit dem VfL (seit der Vorstandswahl) beschäftigt hat, oder dass man gezielt provozieren will, für traffic und Kommentare auf der eigenen Seite.
„Vom mutigen Hoffnungsträger zurück in die Komfortzone der Belanglosigkeit“…wer Existenzkampf in der zweiten Liga als Rückkehr in die Komfortzone bezeichnet, scheint sich selbst eher selten mit Fußball beschäftigt zu haben.
„Die Castroper Strasse als Endstation der Ambitionslosigkeit“ ist schon frech, nahezu beleidigend gegenüber jedem einzelnen Mitarbeiter des VfL.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
SF7 gerade bei den von Dir genannten Beispielen gehe ich aber schon ein bisschen mit. Ich sehe weder Ambition noch Vision sondern erst einmal nur viel heiße Luft und seitdem nix.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Der Artikel soll den Eindruck erwecken,dass es dem VfL durch sportlichen Erfolg möglich wäre an die Strahlkraft der Nachbarn heranzukommen.Dem ist nicht so und das wissen wir auch Alle.
Da freut sich der Autor einfach darüber das der VfL aus seiner Sicht wieder da ist wo er hingehört.Er betont hierbei auch gern die Bedeutungslosigkeit des VfL.
Für Ihn gibt's im Revier anscheinend nur 2 Vereine und 1 echtes Derby.
Das ist schon arg provokant geschrieben.
Halt ein arroganter Schalker oder Dortmunder.Aber was soll's.Man kennt Sie ja.
Da freut sich der Autor einfach darüber das der VfL aus seiner Sicht wieder da ist wo er hingehört.Er betont hierbei auch gern die Bedeutungslosigkeit des VfL.
Für Ihn gibt's im Revier anscheinend nur 2 Vereine und 1 echtes Derby.
Das ist schon arg provokant geschrieben.
Halt ein arroganter Schalker oder Dortmunder.Aber was soll's.Man kennt Sie ja.
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Genau dat frag ich mich auch.
Wat will der Verein ?
Welche Ambitionen und Ziele hat man ?
Mit oder ohne Plan ?
Die vier Jahre (2021-2025) 1.Bundesliga waren dufte,
aber die elf (2010-2021) vorher in Liga 2 war'n auch o.k. ???
Zwischen Herne-West und Lüdenscheid-Nord
den Underdog spielen ist in Ordnung,
aber bitte kein Understatement mit stetigem Selbstzweifel !!!
Und der Provokateur der verfassten Zeilen,
Robin Patzwaldt (Hood) ist weder Ücke noch Zecke,
sondern (SORRY) nur ne respektlose Pimmelnase...
Wat will der Verein ?
Welche Ambitionen und Ziele hat man ?
Mit oder ohne Plan ?
Die vier Jahre (2021-2025) 1.Bundesliga waren dufte,
aber die elf (2010-2021) vorher in Liga 2 war'n auch o.k. ???
Zwischen Herne-West und Lüdenscheid-Nord
den Underdog spielen ist in Ordnung,
aber bitte kein Understatement mit stetigem Selbstzweifel !!!
Und der Provokateur der verfassten Zeilen,
Robin Patzwaldt (Hood) ist weder Ücke noch Zecke,
sondern (SORRY) nur ne respektlose Pimmelnase...
Zuletzt geändert von Block_N am 5. Mai 2026, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ich verstehe die Emotion dahinter, aber achtet bitte ein wenig auf Eure Wortwahl. Danke.
Grund: Ich verstehe die Emotion dahinter, aber achtet bitte ein wenig auf Eure Wortwahl. Danke.
WOANDERS IS AUCH SCHEIßE
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Pimmelnase auch...ich glaube abba Duisburg.
Whatever.
Whatever.
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VfL1848Fan
- Beiträge: 60
- Registriert: 17. Oktober 2020, 21:44
Re: Saisonfazit: Zwischen Millionen-Investition und sportlicher Bedeutungslosigkeit
Ich klinke mich hier auch mal ein, da ich den Artikel jetzt mehrfach gelesen habe. Als jemand, der seit Jahren die Dauerkarte hat und auch Mitglied im Verein ist, lässt mich so ein Text natürlich nicht kalt.
Es wird ja hier schon heiß diskutiert, ob der Autor einfach nur provozieren will oder einen wunden Punkt trifft. Meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus beidem:
Die „Desinteresse“-These: Das ist für mich der schwächste Punkt im Bericht. Wer behauptet, wir würden niemanden interessieren, sollte mal einen Blick auf unsere Mitgliederentwicklung und die Auslastung an der Castroper Straße werfen. Wir haben eine Identität, die gerade in der heutigen Zeit von vielen geschätzt wird – bodenständig und ohne viel Schnickschnack. Da ist die „Ruhrbarone“-Sichtweise viel zu sehr aus einer distanzierten Journalisten-Brille geschrieben.
Der „Wohlfühl-Faktor“ in Liga 2: Hier muss ich dem Bericht leider teilweise zustimmen, auch wenn es wehtut. Wir müssen aufpassen, dass wir den Anspruch nicht verlieren. „Ehrlicher Fußball“ darf keine Ausrede für sportliche Stagnation sein. Wenn der Bericht uns „Ambitionslosigkeit“ vorwirft, ist das zwar überspitzt, aber es ist ein guter Weckruf: Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, einfach nur „da“ zu sein. Der VfL muss wieder dieses „Unbequeme“ ausstrahlen, das uns in den Aufstiegsjahren ausgezeichnet hat.
Tradition als Bremse?
Der Artikel deutet an, dass wir uns zu sehr auf der Tradition ausruhen. Ich sehe das anders: Tradition ist unser Fundament, aber sie darf uns nicht blind für die nötige Professionalisierung machen. Wir brauchen wieder mehr sportliche Visionen, die über den Klassenerhalt oder das gesicherte Mittelfeld hinausgehen.
Mein Fazit zur laufenden Diskussion:
Wir sollten den Artikel nicht einfach als „Hater-Content“ abtun. Auch wenn vieles darin (bewusst) arrogant formuliert ist, triggert er genau die Fragen, die wir uns intern auch stellen müssen: Wo wollen wir hin? Reicht uns der Status quo?
Ich finde, wir sollten zeigen, dass der VfL alles andere als eine „graue Maus“ ist – und das fängt bei der Leidenschaft auf den Rängen an, muss sich aber auch in der strategischen Ausrichtung des Vereins widerspiegeln.
Es wird ja hier schon heiß diskutiert, ob der Autor einfach nur provozieren will oder einen wunden Punkt trifft. Meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus beidem:
Die „Desinteresse“-These: Das ist für mich der schwächste Punkt im Bericht. Wer behauptet, wir würden niemanden interessieren, sollte mal einen Blick auf unsere Mitgliederentwicklung und die Auslastung an der Castroper Straße werfen. Wir haben eine Identität, die gerade in der heutigen Zeit von vielen geschätzt wird – bodenständig und ohne viel Schnickschnack. Da ist die „Ruhrbarone“-Sichtweise viel zu sehr aus einer distanzierten Journalisten-Brille geschrieben.
Der „Wohlfühl-Faktor“ in Liga 2: Hier muss ich dem Bericht leider teilweise zustimmen, auch wenn es wehtut. Wir müssen aufpassen, dass wir den Anspruch nicht verlieren. „Ehrlicher Fußball“ darf keine Ausrede für sportliche Stagnation sein. Wenn der Bericht uns „Ambitionslosigkeit“ vorwirft, ist das zwar überspitzt, aber es ist ein guter Weckruf: Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, einfach nur „da“ zu sein. Der VfL muss wieder dieses „Unbequeme“ ausstrahlen, das uns in den Aufstiegsjahren ausgezeichnet hat.
Tradition als Bremse?
Der Artikel deutet an, dass wir uns zu sehr auf der Tradition ausruhen. Ich sehe das anders: Tradition ist unser Fundament, aber sie darf uns nicht blind für die nötige Professionalisierung machen. Wir brauchen wieder mehr sportliche Visionen, die über den Klassenerhalt oder das gesicherte Mittelfeld hinausgehen.
Mein Fazit zur laufenden Diskussion:
Wir sollten den Artikel nicht einfach als „Hater-Content“ abtun. Auch wenn vieles darin (bewusst) arrogant formuliert ist, triggert er genau die Fragen, die wir uns intern auch stellen müssen: Wo wollen wir hin? Reicht uns der Status quo?
Ich finde, wir sollten zeigen, dass der VfL alles andere als eine „graue Maus“ ist – und das fängt bei der Leidenschaft auf den Rängen an, muss sich aber auch in der strategischen Ausrichtung des Vereins widerspiegeln.