Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
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Herakles775
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Das ewige Lied der Finanzen. Jetzt mal ernsthaft. Ich verstehe nicht was wir aktuell mit unserem Geld anfangen. Der Kader müsste ja deutlich günstiger sein als letztes Jahr. Glaubt hier jetzt noch jemand, dass hier 3 oder 4 extrem gut bezahlte Stammspieler ankommen die jetzt nochmal extrem das Budget belasten? Nach dem Desaster mit Mets wohl kaum.
Das Budget des Kaders müsste laut Kaenzig gleich geblieben sein, jedoch wird mir das nicht ersichtlich?
Loosli -> Steinwender
Onyeka -> TAZ
Morgalla -> Mets
Bero -> Mbom
Masovic -> Karademir
FAR -> Rassmussen
Marshall -> Hanslik
Thiede -> Casali
Sobottka->Cokaj
Kwarteng -> Drakas
Rösch -> ?
Lenz -> ?
Vogt -> ?
Clairincia -> Gab Geld, aber er war ja letztes jahr verliehen
Hülsenbusch, Nana -> Gab für die auch Geld
Sissoko und vermutlich Bamba werden beide noch gehen. Da Bamba bereits letztes Jahr verliehen würde sich bei einem Abgang nichts ändern im Budget.
Dementsprechend haben wir aktuell 3 bzw 4 Spieler die wir aktuell im Budget noch frei hätten bei einem 1:1 Ersatz.
Welcher neuer Spieler wird mehr verdienen? Steinwender, Mets und vllt noch Rassmussen. Aber der Rest? Die Ablöse von Steinwender gleicht sich durch die Ablöse von Thiede, Kwarteng, clairincia und Nana aus. Da sollten wir +-0 sein. Die 10 Millionen von Lenz füge ich dem Budget jetzt nicht hinzu.
Das Budget des Kaders müsste laut Kaenzig gleich geblieben sein, jedoch wird mir das nicht ersichtlich?
Loosli -> Steinwender
Onyeka -> TAZ
Morgalla -> Mets
Bero -> Mbom
Masovic -> Karademir
FAR -> Rassmussen
Marshall -> Hanslik
Thiede -> Casali
Sobottka->Cokaj
Kwarteng -> Drakas
Rösch -> ?
Lenz -> ?
Vogt -> ?
Clairincia -> Gab Geld, aber er war ja letztes jahr verliehen
Hülsenbusch, Nana -> Gab für die auch Geld
Sissoko und vermutlich Bamba werden beide noch gehen. Da Bamba bereits letztes Jahr verliehen würde sich bei einem Abgang nichts ändern im Budget.
Dementsprechend haben wir aktuell 3 bzw 4 Spieler die wir aktuell im Budget noch frei hätten bei einem 1:1 Ersatz.
Welcher neuer Spieler wird mehr verdienen? Steinwender, Mets und vllt noch Rassmussen. Aber der Rest? Die Ablöse von Steinwender gleicht sich durch die Ablöse von Thiede, Kwarteng, clairincia und Nana aus. Da sollten wir +-0 sein. Die 10 Millionen von Lenz füge ich dem Budget jetzt nicht hinzu.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Ich weiß nun nicht,ob das so elementar wichtig ist,aber ein Wätjen fehlt in der Auflistung.
Und ja,laut unseren Coach -siehe Kaderplanung /mein Eintrag- müssen noch 3 Qualitätsspieler kommen.
Und ja,laut unseren Coach -siehe Kaderplanung /mein Eintrag- müssen noch 3 Qualitätsspieler kommen.
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Herakles775
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Stimmt hatte ich vergessen. Naja das würde ja eher noch mehr dafür sprechen, dass noch Budget frei ist. Also aktuell sind noch 4 Plätze frei, davon sollen noch 2-3 besetzt werden. Dementsprechen müsste da ja automatisch noch mehr Budget vorhanden sein als letztes Jahr. Wenn wir von einer 1:1 Besetzung ausgehen, wovon ich nicht ausgehe. Tippe auf 20-30% günstiger als der Kader aus dem letzten Jahr.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Und das Ilja Horrorszenario '' riesige finanzielle Einbussen '' ist wiedermal Störfeuer für unsere aller VfL-Seelen..Wiedermal völlig aus der Luft gegriffen,wenn man alles glaubt und nicht selbst nachrecherchiert.
Ja,in der TV-Gelder Tabelle rutschten wir von Platz 1 auf 4 ab..
Was macht das in Zahlen aus ?
Wir bekommen in der Saison 26/27 genau 18,6 Mio TV Geld.Das sind 'riesige Einbussen' von 1,4 Mio weniger als im Vorjahr.
18,6 Mio heisst:
8 Mio mehr als Lautern
6 Mio mehr als der Club
5,5 Mio mehr als Hannover
10 Mio mehr als Dresden
2 Mio mehr als Hertha
Müssen wir uns verstecken ? - ich glaube nicht!
Ja,in der TV-Gelder Tabelle rutschten wir von Platz 1 auf 4 ab..
Was macht das in Zahlen aus ?
Wir bekommen in der Saison 26/27 genau 18,6 Mio TV Geld.Das sind 'riesige Einbussen' von 1,4 Mio weniger als im Vorjahr.
18,6 Mio heisst:
8 Mio mehr als Lautern
6 Mio mehr als der Club
5,5 Mio mehr als Hannover
10 Mio mehr als Dresden
2 Mio mehr als Hertha
Müssen wir uns verstecken ? - ich glaube nicht!
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Kreisklasse
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Zu dem "Einbruch" beim Fernsehgeld kommt ja noch der Einnahmenrückgang beim Ticketing wg. Umbau. Wobei kein Außenstehender wirklich weiß, wie hoch dieser Rückgang wirklich sein wird. Schließlich hat man die Ticketpreise vor der Saison doch recht drastisch erhöht. Und natürlich fehlen bislang die Gelder eines Namenssponsors für das Stadion. Was primär ein Versäumnis des VfL ist, da man ja schon lange wusste, das Vonovia aussteigt.
Anderswo würde das auch heftig kritisiert.
Anderswo würde das auch heftig kritisiert.
- Eppendorfer
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Die Ticketeinnahmen brechen doch kaum weg durch die schnelle Öffnung des neuen Business-Bereiches unter der Nord; das wurde doch schon zigmal thematisiert, da sich das dadurch in Grenzen hält. 300 Plätze zusätzlich im Business-Bereich kompensieren ca. 2.500 Plätze im Public-Bereich – zumindest von den Einnahmen her. Bei den Stehplätzen entsprechend mehr je nach Verhältnis kannst du locker pro Spiel 4-5 Tsd. Kompensieren. Laut meinen Infos hat die Vermarktungsabteilung es tatsächlich geschafft beide Business Bereiche für 2 Jahre vollständig zu verkaufen, das war sehr gute Arbeit des Teams. 
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Herakles775
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
https://vfl-magazin.de/interview-kaenzig-sommer-2026/
Kaenzig im interview zum Thema Finanzen
Kaenzig im interview zum Thema Finanzen
Es werden drei harte Jahre, das steht jetzt schon fest und es soll niemand überrascht sein darüber. Aber: Das Motto des VfL heißt „Trotzdem“. Wenn die VfL-Familie nicht nur wie gewohnt zusammensteht, sondern noch einen Tick intensiver zusammenrückt, wird uns die Herausforderung der Modernisierung resilienter, stärker, innovativer machen.
Der VfL muss nicht wegen der Modernisierung sparen. Er muss dies, weil er aktuell gerade wieder in der 2. Liga spielt. Es wird Einschnitte geben.
Die Baustelle Ruhrstadion wird bundesweit für Interesse sorgen, ist also attraktiv. Schließlich wird hier ein ikonisches Stadion des deutschen Fußballs im laufenden Spielbetrieb modernisiert und immer wieder thematisiert werden, was für Sponsoren sogar einen deutlichen Mehrwert bieten kann.
Darum wird es doppelte Anstrengungen brauchen, um das aktuelle Niveau in der Vermarktung zu steigern. Weiter wird es das Kaderwertmanagement sein. Ein Cajetan-Lenz-Transfer muss jedes Jahr zur Normalität werden. Plus weitere dazu. Weil die Konkurrenz eben sehr, sehr gut ist.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Drei harte Jahre.
Modernisierung und Sparen.
2.Liga mit Einschnitten.
VfL-Motto: Trotzdem !
Trotzdem,
klingt für mich alles paradox.
Alles anders beim Erstligisten (!) SV Elversberg,
einem erfolgreichen Dorfclub mit 13000 Einwohnern ???
Ilja Angsthase - No risk No success
Modernisierung und Sparen.
2.Liga mit Einschnitten.
VfL-Motto: Trotzdem !
Trotzdem,
klingt für mich alles paradox.
Alles anders beim Erstligisten (!) SV Elversberg,
einem erfolgreichen Dorfclub mit 13000 Einwohnern ???
Ilja Angsthase - No risk No success
WOANDERS IS AUCH SCHEIßE
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Herakles775
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
„ Die Baustelle Ruhrstadion wird bundesweit für Interesse sorgen, ist also attraktiv. Schließlich wird hier ein ikonisches Stadion des deutschen Fußballs im laufenden Spielbetrieb modernisiert und immer wieder thematisiert werden, was für Sponsoren sogar einen deutlichen Mehrwert bieten kann.“
Wir machen uns doch bei Sponsoren attraktiver, wo ist das Problem?
Wir machen uns doch bei Sponsoren attraktiver, wo ist das Problem?
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Ja, deswegen stehen die Sponsoren vermutlich schon Schlange und wir müssen nur noch auswählen. 
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Herakles775
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Ich kann diese Interviews von Kaenzig langsam nicht mehr ernst nehmen. Es sind jedes Mal dieselben Buzzwords: Resilienz, Mentalität, Teamgeist, Flow, Innovation, Kaderwertmanagement. Man hat das Gefühl, man liest den Jahresbericht eines DAX-Unternehmens und nicht die Aussagen des Geschäftsführers eines Vereins, der gerade den direkten Wiederaufstieg gegen Vereine wie Elversberg und Paderborn vergeigt hat.
Statt einmal klar zu sagen, dass sportlich vieles falsch gelaufen ist, wird wieder über Druck, Mentalität und Glück philosophiert. Als wäre der Druck in Bochum das große Problem. Willkommen im Profifußball. Wer mit Druck nicht umgehen kann, hat im Aufstiegsrennen nichts verloren.
Besonders bezeichnend finde ich den Satz, man müsse sich das Glück erarbeiten und es müsse einfach alles passen. Nein. Vor allem braucht es eine gute Kaderplanung und sportliche Entscheidungen, die funktionieren. Glück ist vielleicht das Zünglein an der Waage, aber keine Erklärung dafür, warum man über eine ganze Saison hinter den Erwartungen bleibt.
Und dann natürlich wieder das Lieblingswort: Kaderwertmanagement. Gefühlt fällt dieser Begriff inzwischen häufiger als “Aufstieg”. Noch absurder wird es, wenn Kaenzig sagt, ein Cajetan-Lenz-Transfer müsse jedes Jahr zur Normalität werden, am besten sogar mehrere. Ganz ehrlich: So einfach ist das nicht. Spieler wie Lenz wachsen nicht auf Bäumen. Was passiert denn, wenn man in einem Jahr keinen Lenz findet? Wenn sich kein Talent so entwickelt oder kein Verein bereit ist, die gewünschte Ablöse zu zahlen? Bricht dann das ganze Finanzkonzept zusammen? Das klingt für mich nach einer ziemlich gewagten Strategie. Ein Verein sollte wirtschaftlich nicht davon abhängig sein, jedes Jahr einen Millionenverkauf hinzubekommen.
Genauso wenig kann ich die Aussage nachvollziehen, dass der Stadionumbau für Sponsoren sogar attraktiv sei, weil dadurch bundesweit Interesse entstehe. Seit wann ist eine Baustelle ein Werbeargument? Für uns Fans bedeutet der Umbau drei Jahre Einschränkungen, weniger Plätze und geringere Einnahmen. Das jetzt als besonderen Mehrwert für Sponsoren zu verkaufen, wirkt auf mich eher wie Zweckoptimismus. Sponsoren interessieren sich am Ende für Reichweite, Emotionen und sportlichen Erfolg, nicht dafür, dass irgendwo eine Tribüne eingerüstet ist.
Auch die Aussagen zum Etat wirken auf mich widersprüchlich. Es fehlen Millionen durch den Abstieg, Millionen durch den Stadionumbau, Millionen beim TV-Geld und trotzdem soll der Etat im oberen Drittel der Liga liegen. Wenn die Voraussetzungen angeblich so gut sind, warum hat sich das sportlich zuletzt überhaupt nicht widergespiegelt?
Der Satz “Mentalität schlägt Qualität” ist für mich die nächste Floskel. Ja, Mentalität ist wichtig. Aber erfolgreiche Mannschaften haben Qualität und Mentalität. Sonst würde jedes kämpferische Team aufsteigen. Fußball ist am Ende eben doch etwas komplexer als Kalendersprüche.
Ich will Kaenzig seine wirtschaftlichen Verdienste gar nicht absprechen. Der Verein steht finanziell stabiler da als früher. Aber gefühlt dreht sich inzwischen alles um Sponsoren, Vermarktung, Hospitality, Transfererlöse und wirtschaftliche Kennzahlen. Über Fußball wird gesprochen, als wäre er nur noch das Produkt, mit dem man das Geschäftsmodell am Laufen hält.
Mir fehlt komplett die Selbstkritik. Stattdessen gibt es wieder dieselben Managementfloskeln und Durchhalteparolen. Ganz ehrlich: Ich kann es nicht mehr hören.
Ich wünsche mir endlich jemanden, der nach einer enttäuschenden Saison nicht erklärt, warum alles eigentlich richtig war, sondern warum es falsch gelaufen ist. Denn am Ende steigen keine Buzzwords auf. Und Tabellen werden auch nicht mit Resilienz gewonnen.
Statt einmal klar zu sagen, dass sportlich vieles falsch gelaufen ist, wird wieder über Druck, Mentalität und Glück philosophiert. Als wäre der Druck in Bochum das große Problem. Willkommen im Profifußball. Wer mit Druck nicht umgehen kann, hat im Aufstiegsrennen nichts verloren.
Besonders bezeichnend finde ich den Satz, man müsse sich das Glück erarbeiten und es müsse einfach alles passen. Nein. Vor allem braucht es eine gute Kaderplanung und sportliche Entscheidungen, die funktionieren. Glück ist vielleicht das Zünglein an der Waage, aber keine Erklärung dafür, warum man über eine ganze Saison hinter den Erwartungen bleibt.
Und dann natürlich wieder das Lieblingswort: Kaderwertmanagement. Gefühlt fällt dieser Begriff inzwischen häufiger als “Aufstieg”. Noch absurder wird es, wenn Kaenzig sagt, ein Cajetan-Lenz-Transfer müsse jedes Jahr zur Normalität werden, am besten sogar mehrere. Ganz ehrlich: So einfach ist das nicht. Spieler wie Lenz wachsen nicht auf Bäumen. Was passiert denn, wenn man in einem Jahr keinen Lenz findet? Wenn sich kein Talent so entwickelt oder kein Verein bereit ist, die gewünschte Ablöse zu zahlen? Bricht dann das ganze Finanzkonzept zusammen? Das klingt für mich nach einer ziemlich gewagten Strategie. Ein Verein sollte wirtschaftlich nicht davon abhängig sein, jedes Jahr einen Millionenverkauf hinzubekommen.
Genauso wenig kann ich die Aussage nachvollziehen, dass der Stadionumbau für Sponsoren sogar attraktiv sei, weil dadurch bundesweit Interesse entstehe. Seit wann ist eine Baustelle ein Werbeargument? Für uns Fans bedeutet der Umbau drei Jahre Einschränkungen, weniger Plätze und geringere Einnahmen. Das jetzt als besonderen Mehrwert für Sponsoren zu verkaufen, wirkt auf mich eher wie Zweckoptimismus. Sponsoren interessieren sich am Ende für Reichweite, Emotionen und sportlichen Erfolg, nicht dafür, dass irgendwo eine Tribüne eingerüstet ist.
Auch die Aussagen zum Etat wirken auf mich widersprüchlich. Es fehlen Millionen durch den Abstieg, Millionen durch den Stadionumbau, Millionen beim TV-Geld und trotzdem soll der Etat im oberen Drittel der Liga liegen. Wenn die Voraussetzungen angeblich so gut sind, warum hat sich das sportlich zuletzt überhaupt nicht widergespiegelt?
Der Satz “Mentalität schlägt Qualität” ist für mich die nächste Floskel. Ja, Mentalität ist wichtig. Aber erfolgreiche Mannschaften haben Qualität und Mentalität. Sonst würde jedes kämpferische Team aufsteigen. Fußball ist am Ende eben doch etwas komplexer als Kalendersprüche.
Ich will Kaenzig seine wirtschaftlichen Verdienste gar nicht absprechen. Der Verein steht finanziell stabiler da als früher. Aber gefühlt dreht sich inzwischen alles um Sponsoren, Vermarktung, Hospitality, Transfererlöse und wirtschaftliche Kennzahlen. Über Fußball wird gesprochen, als wäre er nur noch das Produkt, mit dem man das Geschäftsmodell am Laufen hält.
Mir fehlt komplett die Selbstkritik. Stattdessen gibt es wieder dieselben Managementfloskeln und Durchhalteparolen. Ganz ehrlich: Ich kann es nicht mehr hören.
Ich wünsche mir endlich jemanden, der nach einer enttäuschenden Saison nicht erklärt, warum alles eigentlich richtig war, sondern warum es falsch gelaufen ist. Denn am Ende steigen keine Buzzwords auf. Und Tabellen werden auch nicht mit Resilienz gewonnen.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Mein Gott, immer dieses Huldigen von Paderborn oder Elversberg.
Wer ist das überhaupt, wen interessieren solche Klubs denn noch in ein paar Jahren?
Dann sind sie, wie so viele andere Geschichte.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass der VfL seit 55 Jahren unter den Top 25 in Deutschland spielt und das, obwohl man nicht wie z.B. Kaiserslautern ohne geographische Konkurrenz ist.
Viele ehemalige Konkurrenten sind schon Geschichte, Wuppertal, Oberhausen, jetzt wieder Düsseldorf, 1860, Unterhaching, Aachen, diverse Berliner Klubs, Wattenscheid, Stuttgarter Kickers, Mannheim, Duisburg usw. wären froh, wenn sie in der Situation des VfL wären!
Ich bin froh, dass hier nicht wirtschaftlich ins Risiko gegangen wird und man sich der Rolle des VfL Bochum bewusst ist!
Wer ist das überhaupt, wen interessieren solche Klubs denn noch in ein paar Jahren?
Dann sind sie, wie so viele andere Geschichte.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass der VfL seit 55 Jahren unter den Top 25 in Deutschland spielt und das, obwohl man nicht wie z.B. Kaiserslautern ohne geographische Konkurrenz ist.
Viele ehemalige Konkurrenten sind schon Geschichte, Wuppertal, Oberhausen, jetzt wieder Düsseldorf, 1860, Unterhaching, Aachen, diverse Berliner Klubs, Wattenscheid, Stuttgarter Kickers, Mannheim, Duisburg usw. wären froh, wenn sie in der Situation des VfL wären!
Ich bin froh, dass hier nicht wirtschaftlich ins Risiko gegangen wird und man sich der Rolle des VfL Bochum bewusst ist!
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Kreisklasse
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Also da waren einige 2.Ligajahre dabei, da waren wir gerade noch so unter den Top 33
Auch in der Vorsaison war das genau genommen am Ende nur Top 27
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Man kann ja entgegenstellen, das der VfL in all den Jahrzehnten auch immer wieder Möglichkeiten verschlafen hat, um sich dauerhaft zu einem Bundesligisten zu etablieren.
Vor 2 jahren hatten wir noch 100 Mio Umsatz und sind durch fatale Entscheidungen abgestiegen.
Aus den Uefa Cup Jahren hat man nichts nachhaltiges geschaffen.
Unter der Kuntz Ära blockte Altegoer den Fortschritt. Man war konservativ bis zum bitteren Abstieg.
usw.
Vor 2 jahren hatten wir noch 100 Mio Umsatz und sind durch fatale Entscheidungen abgestiegen.
Aus den Uefa Cup Jahren hat man nichts nachhaltiges geschaffen.
Unter der Kuntz Ära blockte Altegoer den Fortschritt. Man war konservativ bis zum bitteren Abstieg.
usw.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Philip Rentsch liefert hier kurz vor Saisonbeginn ein wirklich starkes Interview mit Ilja Kaenzig ab.
Kaenzigs Analysen sind sachlich auf den Punkt und völlig nachvollziehbar. Besonderer Zustimmung bedarf allerdings der Kommentar von User Hartl: Er benennt präzise das strukturelle Phänomen in Bochum. Die ständige Rezeption von Halbwahrheiten und Spekulationen verzerrt die Wahrnehmung der Realität und schürt eine Erwartungshaltung, die an der wirtschaftlichen und sportlichen Wirklichkeit in Bochum komplett vorbeigeht.
Kaenzigs Analysen sind sachlich auf den Punkt und völlig nachvollziehbar. Besonderer Zustimmung bedarf allerdings der Kommentar von User Hartl: Er benennt präzise das strukturelle Phänomen in Bochum. Die ständige Rezeption von Halbwahrheiten und Spekulationen verzerrt die Wahrnehmung der Realität und schürt eine Erwartungshaltung, die an der wirtschaftlichen und sportlichen Wirklichkeit in Bochum komplett vorbeigeht.
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Heute in der WAZ...Interview mit Zoller, Schlevogt und Brunnschneider
Es wird nochmal erklärt, dass Ablösefrei nicht mit Kostenfrei verbunden ist. Insbesondere, da ablösefreie Spieler höhere Gehaltforderungen haben, dazu kommt das übliche Signing-Fee sowie Beraterhonorare.
Die vereinzelt hier genannte These, der VfL ist im Transferbereich nur im Schnäppchen-Segment unterwegs stimmt so sicher nicht. Spieler wir Taz, der sicher auch andere Angebote hatte, aber auch Rasmussen, Cokaj oder Mets kommen nicht für einen Einkaufsgutschein von Baltz. Diese Transfer- sowie Vertragspakete liegen sicher im Bereich mehrerer Millionen Euro. Nur, weil an solchen Spielern kein Preisgeld klebt, sind sie nicht umsonst!
Dazu kommt, dass die Zahlung einer höheren Ablösesumme keinen Erfolg garantiert, dass Beispiel Kwarteng ist bekannt.
Es wird nochmal erklärt, dass Ablösefrei nicht mit Kostenfrei verbunden ist. Insbesondere, da ablösefreie Spieler höhere Gehaltforderungen haben, dazu kommt das übliche Signing-Fee sowie Beraterhonorare.
Die vereinzelt hier genannte These, der VfL ist im Transferbereich nur im Schnäppchen-Segment unterwegs stimmt so sicher nicht. Spieler wir Taz, der sicher auch andere Angebote hatte, aber auch Rasmussen, Cokaj oder Mets kommen nicht für einen Einkaufsgutschein von Baltz. Diese Transfer- sowie Vertragspakete liegen sicher im Bereich mehrerer Millionen Euro. Nur, weil an solchen Spielern kein Preisgeld klebt, sind sie nicht umsonst!
Dazu kommt, dass die Zahlung einer höheren Ablösesumme keinen Erfolg garantiert, dass Beispiel Kwarteng ist bekannt.
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Hemmann1848
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Wenn die "ablösefreien" Spieler unter dem Strich genauso tuer sind wie welche mit Ablöse, warum hat sich der VfL dann unter Kaenzig auf "Ablösefreie" fokussiert?!? Das macht dann doch gar keinen Sinn!
Da hätte man doch lieber gute Leute mit kleinen Ablösesummen kaufen können...
Da hätte man doch lieber gute Leute mit kleinen Ablösesummen kaufen können...
Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)
Ist natürlich wieder ein Mär, die die man glauben soll.
Natürlich stimmt es dass ablösefreie Spieler nicht per se "ablösefrei" sind, was Handgeld oä betrifft. Unterm Strich bleibt es aber doch günstiger als wenn ich eine Millionen-Ablöse zahle
Natürlich stimmt es dass ablösefreie Spieler nicht per se "ablösefrei" sind, was Handgeld oä betrifft. Unterm Strich bleibt es aber doch günstiger als wenn ich eine Millionen-Ablöse zahle