Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Zumal bei einer Kapazitätserweiterung über 28.500 angeblich der Bestandsschutz erlöschen würde.
Achtzehnhundertachtundvierzig 
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Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Die Stadt könnte, wenn sie denn wollte, ein Vorkaufsrecht geltend machen. Irgendwelche Immobilien-Haie könnte man über den Bebauungsplan einschränken. Schon jetzt ist ja die Logistiknutzung ausgeschlossen.
Altlasten gab es auch auf dem ehemaligen Opel-Gelände reichlich. Vor allem aus der Vornutzung durch den Bergbau. Wenn der politische Wille da ist, kann das Problem relativ schnell gelöst werden.
Altlasten gab es auch auf dem ehemaligen Opel-Gelände reichlich. Vor allem aus der Vornutzung durch den Bergbau. Wenn der politische Wille da ist, kann das Problem relativ schnell gelöst werden.
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Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
[quote=Zwetschge post_id=123159 time=177
...Da kämen Klagen ohne Ende.
[/quote]
Mit welcher Begründung eigentlich? Das Stadion war für 40.000+ zugelassen. Es verfügt über den Schallschutz der späten 70er. Mir kann doch niemand erzählen, dass bezüglich der Emissionen heute technisch nicht wesentlich mehr möglich wäre. Also eine Verbesserung für die Anwohner.
Das müsste man halt entsprechend durchplanen und dann durchsetzen. Natürlich wird es Klagen einzelner geben. Die gibt es immer. Obwohl an der Castroper seit über 100 Jahren Fußball gespielt wird.
Aber diese potentiellen Klagen könnte man doch entkräften. Mehr Lärmschutz (auch durch Verrücken des Stadions Richtung Ritterburg), Photovoltaik, Radlergarage etc.
Man müsste halt wollen.
...Da kämen Klagen ohne Ende.
[/quote]
Mit welcher Begründung eigentlich? Das Stadion war für 40.000+ zugelassen. Es verfügt über den Schallschutz der späten 70er. Mir kann doch niemand erzählen, dass bezüglich der Emissionen heute technisch nicht wesentlich mehr möglich wäre. Also eine Verbesserung für die Anwohner.
Das müsste man halt entsprechend durchplanen und dann durchsetzen. Natürlich wird es Klagen einzelner geben. Die gibt es immer. Obwohl an der Castroper seit über 100 Jahren Fußball gespielt wird.
Aber diese potentiellen Klagen könnte man doch entkräften. Mehr Lärmschutz (auch durch Verrücken des Stadions Richtung Ritterburg), Photovoltaik, Radlergarage etc.
Man müsste halt wollen.
Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
"Mehr Lärmschutz (auch durch Verrücken des Stadions Richtung Ritterburg), Photovoltaik, Radlergarage etc."
Bedeutet aber mehr Lärm für die Anwohner vom Quellenweg...
Und wenn man bedenkt, wie hoch jetzt schon der Parkdruck in den anliegenden Straßen ist, obwohl gerade wieder neue Straßenzüge in die Parkverbotszone um das Stadion aufgenommen worden sind. Jetzt meckern die nächsten betroffenen Anwohner, die nun den Parkdruck durch die erweiterte Parkverbotszone aufnehmen sollen.
Bedeutet aber mehr Lärm für die Anwohner vom Quellenweg...
Und wenn man bedenkt, wie hoch jetzt schon der Parkdruck in den anliegenden Straßen ist, obwohl gerade wieder neue Straßenzüge in die Parkverbotszone um das Stadion aufgenommen worden sind. Jetzt meckern die nächsten betroffenen Anwohner, die nun den Parkdruck durch die erweiterte Parkverbotszone aufnehmen sollen.
Achtzehnhundertachtundvierzig 
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Alpenbomber
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Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Von wem ? Vom Knast? Tankstelle? Hotel? THC? Oder von den drei Häusern hinter der West? Sorry, die Eigentümer kann ich easy mitnehmen!
Im schlimmsten Fall n Deckel drauf und Ruhe ist der Karton !
Wenn man will kann man, strahlkaft eines solchen Projektes wäre um ein vielfaches höher als MAINZ 2.0, regenbsurg 2.0, Gladbach 2.0, usw …
Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Die 3 Häuser hätte der VfL schon lange mal kaufen sollen.
Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Sehr sicher ist die Sanierung für die Stadt finanziell das geringste Übel.Aus diesem Grund wird das auch bestimmt unbeirrt durchgezogen.
Es geht der Stadt nicht um den VfL.Es geht einfach nur um die kostengünstigste Lösung.
Die Sanierung muss jetzt gemacht werden.Davor kann sich die Stadt nicht drücken.
Um das Geld zumindest teilweise wieder reinzukommen erhöht sich die Stadionpacht für den VfL.
Sobald die Sanierung abgeschlossen ist ja wird das Wort Neubau ganz weit unten in der Schublade verschwinden.
Hinzu kommt,dass der VfL einen hohen Eigenanteil erbringen müsste.Nicht vorstellbar.Es wurde seit Jahren kein Investor gefunden.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen,dass im Prinzip Alles beim Alten bleiben wird.
Alles Andere ist in Bochum nicht realisierbar.
Es geht der Stadt nicht um den VfL.Es geht einfach nur um die kostengünstigste Lösung.
Die Sanierung muss jetzt gemacht werden.Davor kann sich die Stadt nicht drücken.
Um das Geld zumindest teilweise wieder reinzukommen erhöht sich die Stadionpacht für den VfL.
Sobald die Sanierung abgeschlossen ist ja wird das Wort Neubau ganz weit unten in der Schublade verschwinden.
Hinzu kommt,dass der VfL einen hohen Eigenanteil erbringen müsste.Nicht vorstellbar.Es wurde seit Jahren kein Investor gefunden.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen,dass im Prinzip Alles beim Alten bleiben wird.
Alles Andere ist in Bochum nicht realisierbar.
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2010 Ihr werdet es schon sehn
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Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Ich hatte hier vor gut 2 Jahren meine Meinung „Pro Neubau Ruhrstadion“ geschrieben.
Meine Meinung hatte sich aus zwei Argumenten gebildet: 1. Es war damals zu lesen gewesen, dass die DFL dem Ruhrstadion nur noch eine Ausnahmegenehmigung für Bundesligasiele erteilt hatte, vor allem weil der Stadion-Innenraum für die Anforderungen der DFL „zu klein“ sei. (dieses Argument scheint mittlerweile nicht mehr relevant zu sein) 2. In der allgemeinen VfL-Euphorie ab 2021 war ich – wie viele andere auch – der Meinung, dass man das „Momentum“ und die allgemeine Stimmung für den VfL als 1.Bundesligist nutzen sollte, um einen „großen Schritt nach vorne“ für den Verein und die Stadt anzustreben.
Mittlerweile habe ich meine Meinung tatsächlich geändert und finde den Beschluss „Pro Sanierung des guten, alten Ruhrstadions“ aus den folgenden Gründen absolut richtig: 1. Das Stadion ist auch nach fast 50 Jahren noch ein voll funktionierendes Stadion inkl. bester Sicht von allen Plätzen 2. Die Kapazität von 26-28.000 Plätzen ist für unsere Verhältnisse absolut ausreichend (außer für Derbys, NRW- und Bayern-Spiele etc.). Darüber hinaus können wir den Zuschauerschnitt der großen Nachbarn BVB, GE, BMG und FC Köln ohnehin (wahrscheinlich) niemals einholen. Mir ist ein volles Ruhrstadion deutlich lieber als ein halbvolles neues Stadion…
Und 3. ist unser gutes, altes Ruhrstadion mittlerweile nicht nur die Attraktion in Bochum, sondern eine absolute Attraktion und „Sehnsuchtsort der Fußballfans“. Das wir Bochumer unser Stadion lieben, ist hier ja Konsens denke ich. Ich lebe ca. 500km von Bochum entfernt, habe Kontakt zu Fans verschiedener Vereine und die Resonanz der letzten Jahre ist echt enorm positiv: „aha, du bist VfL-Fan, ihr habt ja das geilste Stadion, das war ein super Erlebnis in Bochum, das ist ja Tradition und Fankultur pur…“ usw.
Deshalb sehe ich die Sanierung des Ruhrstadion positiv und als "Investition in die Zukunft des Traditionsvereins VfL und des Traditionsstandort Bochum = 50+ Jahre Ruhrstadion“.
Meine Meinung hatte sich aus zwei Argumenten gebildet: 1. Es war damals zu lesen gewesen, dass die DFL dem Ruhrstadion nur noch eine Ausnahmegenehmigung für Bundesligasiele erteilt hatte, vor allem weil der Stadion-Innenraum für die Anforderungen der DFL „zu klein“ sei. (dieses Argument scheint mittlerweile nicht mehr relevant zu sein) 2. In der allgemeinen VfL-Euphorie ab 2021 war ich – wie viele andere auch – der Meinung, dass man das „Momentum“ und die allgemeine Stimmung für den VfL als 1.Bundesligist nutzen sollte, um einen „großen Schritt nach vorne“ für den Verein und die Stadt anzustreben.
Mittlerweile habe ich meine Meinung tatsächlich geändert und finde den Beschluss „Pro Sanierung des guten, alten Ruhrstadions“ aus den folgenden Gründen absolut richtig: 1. Das Stadion ist auch nach fast 50 Jahren noch ein voll funktionierendes Stadion inkl. bester Sicht von allen Plätzen 2. Die Kapazität von 26-28.000 Plätzen ist für unsere Verhältnisse absolut ausreichend (außer für Derbys, NRW- und Bayern-Spiele etc.). Darüber hinaus können wir den Zuschauerschnitt der großen Nachbarn BVB, GE, BMG und FC Köln ohnehin (wahrscheinlich) niemals einholen. Mir ist ein volles Ruhrstadion deutlich lieber als ein halbvolles neues Stadion…
Und 3. ist unser gutes, altes Ruhrstadion mittlerweile nicht nur die Attraktion in Bochum, sondern eine absolute Attraktion und „Sehnsuchtsort der Fußballfans“. Das wir Bochumer unser Stadion lieben, ist hier ja Konsens denke ich. Ich lebe ca. 500km von Bochum entfernt, habe Kontakt zu Fans verschiedener Vereine und die Resonanz der letzten Jahre ist echt enorm positiv: „aha, du bist VfL-Fan, ihr habt ja das geilste Stadion, das war ein super Erlebnis in Bochum, das ist ja Tradition und Fankultur pur…“ usw.
Deshalb sehe ich die Sanierung des Ruhrstadion positiv und als "Investition in die Zukunft des Traditionsvereins VfL und des Traditionsstandort Bochum = 50+ Jahre Ruhrstadion“.
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VfL1848Fan
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Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Leute, wir müssen mal ehrlich über die Zukunft unserer ‚Kiste‘ an der Castroper Straße reden. So sehr wir alle an der Tradition hängen, finanziell steuern wir sehenden Auges auf ein Desaster zu.
Aktuelle Prognosen zeigen: Die Stadt wird in den nächsten 30 Jahren insgesamt rund 226 Millionen Euro in das Stadion pumpen müssen (Sanierung plus laufende Instandhaltung). Wenn man das mal gegenrechnet, deckt die Pacht vom VfL (ca. 1–2,5 Mio. €/Jahr) diese Kosten hinten und vorne nicht.
Das Problem ist das ‚Flicken auf Raten‘:
Der Reinvestitions-Zyklus: In 10 Jahren ist die Technik von heute (IT, Videowände, Rasenheizung) schon wieder Schrott. Da stehen dann direkt die nächsten zweistelligen Millionenbeträge an.
Die Beton-Falle: Wir sanieren 2026 nur das Nötigste. Die Grundsubstanz bleibt aus den 70ern. In 10 Jahren kommen die nächsten Betonschäden an Stellen zum Vorschein, die wir heute noch ignorieren.
Wir geben Unsummen aus, nur um den Status Quo zu erhalten, ohne jemals den Standard eines echten modernen Stadions zu erreichen. Ist das noch gesundes Traditionsbewusstsein oder verbrennen wir hier gerade die Kohle, die uns an anderer Stelle in der Stadt fehlt? Was meint ihr: Muss man irgendwann den Stecker ziehen?“
Aktuelle Prognosen zeigen: Die Stadt wird in den nächsten 30 Jahren insgesamt rund 226 Millionen Euro in das Stadion pumpen müssen (Sanierung plus laufende Instandhaltung). Wenn man das mal gegenrechnet, deckt die Pacht vom VfL (ca. 1–2,5 Mio. €/Jahr) diese Kosten hinten und vorne nicht.
Das Problem ist das ‚Flicken auf Raten‘:
Der Reinvestitions-Zyklus: In 10 Jahren ist die Technik von heute (IT, Videowände, Rasenheizung) schon wieder Schrott. Da stehen dann direkt die nächsten zweistelligen Millionenbeträge an.
Die Beton-Falle: Wir sanieren 2026 nur das Nötigste. Die Grundsubstanz bleibt aus den 70ern. In 10 Jahren kommen die nächsten Betonschäden an Stellen zum Vorschein, die wir heute noch ignorieren.
Wir geben Unsummen aus, nur um den Status Quo zu erhalten, ohne jemals den Standard eines echten modernen Stadions zu erreichen. Ist das noch gesundes Traditionsbewusstsein oder verbrennen wir hier gerade die Kohle, die uns an anderer Stelle in der Stadt fehlt? Was meint ihr: Muss man irgendwann den Stecker ziehen?“
Re: Ruhrstadion (Orga, Speis und Trank, Drumherum usw.) (neu)
Das ist durchaus realistisch ...
Es wurde noch nie ein "Investor" gesucht, sondern lediglich ein "Sponsor" ...
Das bedeutet über kurz oder lang: 3. Liga!
"Dass Proteste zwangsläufig weh tun müssen, liegt in der Natur der Sache. Sonst wären es ja keine Proteste."
Béla Réthy
Béla Réthy