Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)

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TS1848
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)

Ungelesener Beitrag von TS1848 »

Vielleicht engagiert sich die geistig planlos arbeitende
Führungsebene beim kommenden Heimspiel einmal
und unterstützt das Aramark Catering mit Handkraft...

Nur so ne Idee. Arbeit is Arbeit.

:ironic:
WOANDERS IS AUCH SCHEIßE
VfL1848Fan
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Registriert: 17. Oktober 2020, 21:44

Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)

Ungelesener Beitrag von VfL1848Fan »

Wenn man sich die aktuellen Zahlen und die Gesamtsituation rund um das Vonovia Ruhrstadion vor Augen führt, muss man sich ernsthaft Sorgen machen, wie das ab 2029 gutgehen soll. Die Stadt Bochum investiert im Rahmen des Umbaus bis 2029 insgesamt rund 116,9 Millionen Euro an reinen Sanierungskosten, wozu über einen Zeitraum von 25 Jahren noch einmal rund 47,5 Millionen Euro an Zinsen und Finanzierungskosten hinzukommen. Insgesamt beläuft sich das finanzielle Volumen, das hier im Raum steht, auf rund 164,4 Millionen Euro.

Das Kernproblem dabei ist die angespannte Haushaltslage der Stadt selbst, die unter einer Haushaltssperre leidet und das Geld für diese Großprojekte im Grunde gar nicht frei zur Verfügung hat, sondern über neue Schulden stemmen muss. Da die Stadt rechtlich an das EU-Beihilferecht gebunden ist, darf sie die Sportinfrastruktur nicht exklusiv einem Profiverein überlassen und die Kosten dafür dauerhaft aus Steuermitteln subventionieren. Das verbietet eine unzulässige Begünstigung mit öffentlichen Mitteln strikt.

Genau deshalb muss die Stadionpacht nach Abschluss der Arbeiten zwingend neu kalkuliert werden. Berechnungen, die sich an den realen Kosten und den Krediten orientieren, kommen unweigerlich zu dem Ergebnis, dass der VfL ab 2029 eine jährliche Pacht von rund 9 Millionen Euro an die städtische Besitzgesellschaft zahlen muss. Bisher lag die Mindestpacht bei etwa einer Million Euro.


Hier liegt das riesige Risiko für beide Seiten:

Aus Sicht der Stadt: Sollte der Verein sportlich in eine Sackgasse geraten und diese massive Pachtsumme nicht aufbringen können, kann die Stadt den Betrag nicht einfach erlassen oder senken, ohne einen harten Verstoß gegen das EU-Recht zu riskieren. Am Ende bliebe die Stadt auf gigantischen Schulden und einer viel zu großen Infrastruktur sitzen.


Aus Sicht des Vereins: Wenn wir jetzt nicht anfangen, unsere internen Strukturen und den administrativen Overhead zu sanieren, anstatt die Probleme auf die sportliche Substanz abzuwälzen, wird uns eine jährliche Fixkostenbelastung von 9 Millionen Euro ab 2029 das Genick brechen.




Das Management ist hier in der Pflicht, transparent zu machen, wie diese Einnahmen generiert werden sollen, anstatt sehenden Auges in die Kostenfalle zu laufen.
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vflb1848
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Re: Finanzen, Zukunft & Realität beim VfL Bochum (2026)

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Ungelesener Beitrag von vflb1848 »

Wir sollten die Bude abreißen solange es noch geht.
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