Münster - VfL Bochum
Verfasst: 4. Februar 2026, 17:37
So, ein neuer Spieltag; nachdem wir in Elversberg einen Punkt mit viel Glück und einer beherzten zweiten Halbzeit erkämpft haben, machte der 2:0-Sieg im kleinen Derby gegen Schalke so richtig Spass.
Der VfL ist inzwischen seit sieben Ligaspielen ungeschlagen und hat sich aus der Abstiegszone ins Tabellenmittelfeld gearbeitet. Nun wartet am Freitagabend (18:30 Uhr) die Partie bei Preußen Münster – ein Traditionsduell unter Flutlicht im altehrwürdigen Preußenstadion. Im Hinspiel Ende August unterlag der VfL im Ruhrstadion überraschend 1:2 – der erste Münsteraner Sieg gegen Bochum in einem Pflichtspiel seit 1968. Das war zugleich das erste Ligaduell der beiden Klubs seit 54 Jahren.
Laut worldfootball.net gab es bislang 29 Pflichtspiele zwischen beiden Teams; Bochum gewann 14 Partien, Preußen Münster neun, sechs endeten remis. Das Torverhältnis spricht mit 61:50 für den VfL. In der Regionalliga West 1970/71 holte Bochum den bislang letzten Auswärtssieg (3:1) in Münster. Im DFB Pokal 2008 siegte der VfL nach Elfmeterschießen 6:5 – es war ein hart umkämpftes Spiel vor vollen Rängen.
Trainer Uwe Rösler mahnt trotz der Erfolgsserie zur Bodenständigkeit. Er lobte zwar das Spiel gegen Schalke, merkte aber an, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu sehr verwaltete – sie müsse auch nach einer Führung Lösungen mit dem Ball finden. Für Rösler bleibt der VfL ein „Work in progress“; nach 23 von 26 Punkten unter seiner Führung solle die Entwicklung weitergehen. Mit einem Sieg in Münster könnten wir den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern; Rösler erinnert daran, dass der Abstand auf den letzten Platz nur sieben Punkte beträgt.
Was ist seit dem letzten Spieltag noch passiert? Felix Passlack hat den Verein verlassen; er wechselte zu Hibernian FC. Sein Nachfolger ist Oliver Olsen. Der 25 jährige Däne kommt vom Randers FC und unterschrieb bis 2030. Trainer Rösler sieht ihn als physisch robusten, zweikampfstarken und kopfballstarken Außenverteidiger; durch seine Körpergröße bringt er bei Standards zusätzliche Qualität. Olsen selbst erklärte, er sei beeindruckt von der Intensität und Leidenschaft des VfL und freue sich auf die Herausforderung. Rösler hofft, dass Mats Pannewig und Matus Bero nach ihren Blessuren wieder zur Verfügung stehen. Gerrit Holtmann, der im Derby beide Tore vorbereitete, ist fit und liefert Tempo über die Flügel.
Preußen Münster steht mit 21 Punkten auf Rang 15. Das Team überzeugt durch gepflegtes Aufbauspiel und sucht häufig den Weg durch die Mitte; es fehlt aber oft die Effizienz vor dem Tor. Zuhause im Preußenstadion sind die Adlerträger schwer zu knacken. Für sie ist das Flutlichtduell ein echtes Highlight – dementsprechend motiviert werden sie auftreten.
Aber wir sollten nach unserer Serie mit genug Selbstbewußtsein auftreten können und ausserdem ist noch etwas aus dem Hinspiel Gutzumachen. Einfach-Uwe wird hoffentlich wieder ein glückliches Händchen bei Taktik, Aufstellung und Wechseln beweisen.

Der VfL ist inzwischen seit sieben Ligaspielen ungeschlagen und hat sich aus der Abstiegszone ins Tabellenmittelfeld gearbeitet. Nun wartet am Freitagabend (18:30 Uhr) die Partie bei Preußen Münster – ein Traditionsduell unter Flutlicht im altehrwürdigen Preußenstadion. Im Hinspiel Ende August unterlag der VfL im Ruhrstadion überraschend 1:2 – der erste Münsteraner Sieg gegen Bochum in einem Pflichtspiel seit 1968. Das war zugleich das erste Ligaduell der beiden Klubs seit 54 Jahren.
Laut worldfootball.net gab es bislang 29 Pflichtspiele zwischen beiden Teams; Bochum gewann 14 Partien, Preußen Münster neun, sechs endeten remis. Das Torverhältnis spricht mit 61:50 für den VfL. In der Regionalliga West 1970/71 holte Bochum den bislang letzten Auswärtssieg (3:1) in Münster. Im DFB Pokal 2008 siegte der VfL nach Elfmeterschießen 6:5 – es war ein hart umkämpftes Spiel vor vollen Rängen.
Trainer Uwe Rösler mahnt trotz der Erfolgsserie zur Bodenständigkeit. Er lobte zwar das Spiel gegen Schalke, merkte aber an, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu sehr verwaltete – sie müsse auch nach einer Führung Lösungen mit dem Ball finden. Für Rösler bleibt der VfL ein „Work in progress“; nach 23 von 26 Punkten unter seiner Führung solle die Entwicklung weitergehen. Mit einem Sieg in Münster könnten wir den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern; Rösler erinnert daran, dass der Abstand auf den letzten Platz nur sieben Punkte beträgt.
Was ist seit dem letzten Spieltag noch passiert? Felix Passlack hat den Verein verlassen; er wechselte zu Hibernian FC. Sein Nachfolger ist Oliver Olsen. Der 25 jährige Däne kommt vom Randers FC und unterschrieb bis 2030. Trainer Rösler sieht ihn als physisch robusten, zweikampfstarken und kopfballstarken Außenverteidiger; durch seine Körpergröße bringt er bei Standards zusätzliche Qualität. Olsen selbst erklärte, er sei beeindruckt von der Intensität und Leidenschaft des VfL und freue sich auf die Herausforderung. Rösler hofft, dass Mats Pannewig und Matus Bero nach ihren Blessuren wieder zur Verfügung stehen. Gerrit Holtmann, der im Derby beide Tore vorbereitete, ist fit und liefert Tempo über die Flügel.
Preußen Münster steht mit 21 Punkten auf Rang 15. Das Team überzeugt durch gepflegtes Aufbauspiel und sucht häufig den Weg durch die Mitte; es fehlt aber oft die Effizienz vor dem Tor. Zuhause im Preußenstadion sind die Adlerträger schwer zu knacken. Für sie ist das Flutlichtduell ein echtes Highlight – dementsprechend motiviert werden sie auftreten.
Aber wir sollten nach unserer Serie mit genug Selbstbewußtsein auftreten können und ausserdem ist noch etwas aus dem Hinspiel Gutzumachen. Einfach-Uwe wird hoffentlich wieder ein glückliches Händchen bei Taktik, Aufstellung und Wechseln beweisen.